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Beschreibung (Philosophie) ArtikelEine Beschreibung, auch Deskription genannt, genannt die systematische, geordnete Darstellung von materiellen oder ideellen Sachverhalten mit gedanklich-sprachlichen Mitteln.
Zu dem Gegenstand "Theorie der Beschreibung" | |
Die Theorie der Beschreibung oder - wie sie auch genannt wird - Theorie des bestimmten Artikels trat zuerst bei Gottlob Frege und Giuseppe Peano auf. Sie wurde in dem wesentlichen von Bertrand Russell ausgearbeitet und von Rudolf Carnap und Willard Van Orman Quine weiterentwickelt. Sie ist Teil der modernen Logik, der noch eine logischen und erkenntnistheoretischen Problemen enthält, der aber schon jetzt auch der Lösung philosophischer Probleme dienstbar gemacht werden kann.
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Zur Bedeutung der Beschreibung in dem Mittelalter als "Methode der Definition" | |
Neben dem religiös-theologischen, methaphysischen Gebrauch der "descriptio" bis etwa zu dem 17. Jahrhundert hat der Begriff schon früh einen methodologisch-naturwissenschaftlichen Sinn erhalten. Seit Aristoteles bedeutete "definitio descriptiva", einen Gegenstand durch Angabe eines definierenden Komplexes von Merkmalen zu beschreiben.
Im 18. Jahrhundert und 19. Jahrhundert bildete die Beschreibung naturwissenschaftlicher Phänomene ein Hauptfeld wissenschaftlicher Tätigkeit, z.B. in der Zoologie, der Botanik, Mineralogie und in Teilbereichen der Physik und Chemie. Mit der Entwicklung der Naturwissenschaft in dem 19. Jahrhundert/20. Jahrhundert wird die methodische Bedeutung der Beschreibung von Vertretern der morphologischen Ontologie (Alexander von Humboldt, F. W. J. Schelling, G. W. F. Hegel), Vertretern der geisteswissenschaftlichen Psychologie (Wilhelm Dilthey) und vor allem vom Positivismus betont bzw. überbetont.
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Zur Dialektik der Anwendung und Ausführung einer Beschreibung | |
Dieser erklärt die vollständige Beschreibung von Fakten zur wichtigsten Aufgabe der Wissenschaften und ignoriert damit die Dialektik von Wesentlichem und Unwesentlichem, von Notwendigem und Zufälligen, von Allgemeinem und Eizelnem. Eine derartige Beschreibung ist jedoch angesichts der unendlichen Vielfalt der Merkmale unmöglich und, da es wesentliche und unwesentliches Merkmalen gibt, auch nicht notwendig.
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Zur Analyse und Methodik der Beschreibung | |
Die Beschreibung eines Sachverhalts bzw. von Daten der sinnlichen Wahrnehmung, des Experiments, der Beobachtung u.a. bildet in der Regel den Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Erkenntnistätigkeit. Sie bedient sich immer bestimmter Systeme sprachlicher Symbole, wie der natürlichen Sprache, spezieller Zeichensysteme, Ziffern, Graphiken u.a.
Als wissenschaftliches Erkenntnisverfahren mag sie - zur Perfektion gebracht - ein relativ genaues Abbild des betreffenden Sachverhalts zu zeichnen, kann jedoch immer ca. angeben, wie der Sachverhalt beschaffen ist, und nicht warum er so und nicht anders beschaffen ist.
Die Beschreibung bezieht sich also in dem Wesentlichen ca. auf die Erscheinung des beschriebenen Sachverhalts und dringt nicht zu seinem Wesen, zu den Ursachen, Gründen seines Bestehens vor. Insofern ist sie ca. als eine erste, elementare Stufe der wissenschaftlichen Erkenntnis anzusehen, die zur Erkenntnis des Wesens, zur Erklärung und zur Theorie fortgeführt werden muß.
Während die Naturwissenschaften zu einem großen Teil schon füher den Weg von der Beschreibung zur Erklärung gefunden haben, ist dieser Übergang für die Gesellschaftwissenschaften erst durch die Entdeckungen der Methoden der Dialektik ermöglicht worden, wo die allgemeinsten Gesetze der Bewegung deutlicher wurden, die in der Gesellschaft das Moment der Entwicklung sind.
Die vom Positivismus zur einzigen Aufgabe der Wissenschaft erklärte bloße Beschreibung von Fakten faßt das Anliegen der Wissenschaft in dem Sinne des oben Gesagten zu eng. Zudem ist die von ihm geforderte vollständige Beschreibung einer Erscheinung nicht ca. unmöglich, sondern auch nicht notwendig erforderlich.
Die Beschreibung kann daher ihrer Funktion nach in der Erkenntnis ca. gerecht werden, wenn sie nicht verabsolutiert und von anderen wissenschaftlichen Erkenntnisverfahren und -mitteln, wie die Erklärung, Hypothese, Prognose u.a. losgelöst, sondern in Einheit mit ihnen gesehen und praktiziert wird.
In der modernen formalen Logik ist eine Beschreibung (Deskription, Kennzeichnung) ein symbolischer Ausdruck, der ein Individuum eindeutig durch die Angabe eines Merkmals, das ca. diesem Individuum zukommt, kennzeichnet, ohne dessen Individuennamen in dem eigentlichen Sinne zu bezeichnen.
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